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23.06.2014

ZEWA Wisch&Weg Easypull

Ihr Lieben,

wer kennt das nicht?
Man steht in der Küche, beim Backen, hat die Hände vollgesabbert mit klebrigem Teig und man muss was aus dem Kühlschrank holen...
Bestimmt sagen einige 'EGAL, sabber ich halt den Kühlschrank (und den Boden, BIS ich beim Kühlschrank bin...) ein. Macht ja nix ;)

Ich hingegen greife im Normalfall zur Küchenrolle. Leider sieht die anschließend dann nicht mehr so nett und appetitlich aus. Klar, weil ich es ja auch mit meinem vollgeschlonzten Händen anfassen muss.
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Aber hey, das hat jetzt ein Ende.

Bei Zewa gibts nämlich etwas neues im Sortiment.
Den Easypull.

Was dat?
Es ist ein mobiler Papierspender, der Küchenpapier mit einer Hand abreißen lässt.

'Häää?' werdet ihr denken.

Kurze Erläuterung.
Der Easypull besteht aus einem Gehäuse. Verfügbar in den Farben Schwarz oder Weiß. (Auch wenn mein Kunstlehrer immer sagte, dass das keine Farben sind. Hallo Herr Pfeil :)

In diesem Gehäuse sitzt die Küchenrolle. Das neue an dieser Variante ist das Kompakt-Papier - dieses ist reißfester und saugstärker ist als bisheriges Küchenpapier. Zudem ist es vier Mal länger. Das Papier wird von innen nach aussen verbraucht, da man es ja ziehen und nicht reißen muss. Man hat also auch kein Überbleibsel im Sinne einer Papprolle.

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www.wirtestendenalltag.blogspot.deDer Kopf des Spenders hat zwei Öffnungen. Eine ist rund und die andere zackig.
Die zackige Öffnung ist logischerweise zum Abreissen gedacht. Das runde Gebilde ist der 'mobile' Teil. Man kann diesen Spender nämlich flexibel benutzen und ihn 'mitnehmen'.

Sicherlich kommt die Frage auf, wie das funktioniert mit einer Hand? Theoretisch muss man ja das Gehäuse festhalten, damit der Spender nicht umkippt.
Eigentlich richtig, aber Füchse, die sie sind bei Zewa, haben sie sich was geniales ausgedacht.

Das Haftpad.

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www.wirtestendenalltag.blogspot.deDas pappt an der Unterseite des Spenders und bringt das Gehäuse zum halten. Bombenfest!
Weiterer Pluspunkt: Man kann es verwenden, so oft man will. Es ist abwaschbar und dann wieder wie neu.
Daher kann man den Easypull flexibel einsetzen und überall hält er super gut.
Egal ob Küche, Badezimmer, Garage, im Büro, auf dem Balkon, im Schlafzimmer, im Auto... vöööööllig egal. Er hält.
Ich habs probiert. Hab ihn kopfüber an meinen Hängeschrank gepappt. Er hat gehalten. Zwar nicht den ganzen Tag, aber er halt lange Zeit kopfüber gehangen. Mega gut!



www.wirtestendenalltag.blogspot.deAusserdem gibt es noch den Clip. Diesen muss man sich bei einer kostenfreien Hotline bestellen.
Wäre auch etwas, das es zu ändern gilt! Wieso liegt der nicht mit bei? Oder wieso kann ich den nicht im Laden kaufen?

So, nun zur Handhabung:

www.wirtestendenalltag.blogspot.deIch behaupte man hat zwei Varianten.
Entweder ich zieh mir die gewünschte Länge an Küchenpapier aus dem Spender und reisse es dann über die Zacken oder ich achte auf die geriffelte Linie, die es da immer gibt und reisse dann ab.

Ich muss gestehen, am Anfang muss man etwas üben.
Hatte mehrmals nur nen kleinen Fetzen in der Hand, der noch nicht mal zum in der Nase popeln gereicht hätte. Aber nach ein paar Versuchen klappts dann ganz gut. Ist ja eigentlich auch kein Hexenwerk.
Das Papier selbst ist etwas kleiner als 'normales' Küchenpapier.

Schwieriger gestaltet sich da die Öffnung des Spenderkopfes, um zum Beispiel die Rolle auszuwechseln.
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Man muss in eine Einkerbung drücken und im gedrückten Zustand den Spenderkopf gegen den Uhrzeiger drehen. Nicht ziehen! Wenn man den 'Dreh' mal raus hat geht es, aber BIS man das mal rausgefunden hat. Ich glaub, da muss sich Zewa noch ne Alternative überlegen.

Die unverbindliche Preisempfehlung für den Spender mit einer Rolle inklusive liegt bei 10,99€
Eine einzelne Rolle des Papiers kostet 2,49€

Nicht ganz billig.
Man kann keine Alternative benutzen, da das Papier von innen nach aussen abgewickelt. Das gibts bisher nur bei Zewa.

Was spricht denn jetzt also für den Easypull?

°° man benötigt nur eine Hand um ein Küchenpapier abzureissen
°° man kann den Spender überall befestigen - ungebrenzte Male
°° das Papier ist fester, saugstärker und ergieber
°° Optik ist gut, macht deutlich mehr her, als der frühere Metallständer
°° Mobilität

Dagegen?

°° Preis

Für mich spricht eigentlich nur der Preis ein wenig dagegen. Zumindest schreckt er ab. Klar, laut Zewa soll die Kompakt-Rolle so ergiebig sein wie vier normale Rollen. Aber ist das wirklich so?
Manchmal brauch ich ja von der Fläche her mehr Küchenrolle und nicht wegen der Reißfestigkeit. Da verschwende ich ja sozusagen Papier....

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Hm,... ich finde den Easypull vom Prinzip her super toll, aber ich bin Schwabe :D
Kann ich eine Empfehlung aussprechen? JEIN!
Ich komm gut mit dem Teil klar, andere widerum tun sich sehr schwer hab ich mir sagen lassen.
Wenn man damit umgehen kann, dass ist der EasyPull definitiv eine Erleichterung im Haushalt und vor allem in der Küche.

Letzten Endes muss das jeder für sich selbst entscheiden.

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Wer den EasyPull mal testen will, der kann sich von mir gern einen Rabatt-Coupon über 3,00 Euro schicken lassen. Habe noch drei Stück hier liegen.
Einfach Name und Emailadresse im Komentarfeld hinterlassen.

Vielen lieben Dank an dieser Stelle an trnd und Zewa für das zur Verfügung gestellte Testset.
Hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die nächsten Tests!


Was haltet Ihr vom EasyPull? Nütz oder Unnütz?
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28.05.2013

LG Pocket Photo

Vor etwas längerer Zeit durfte ich via paart.de den neuen LG Pocket Photo testen.
'Wasn das fürn Ding?' frägt man sich vielleicht...






LG selbst beschreibt das Teil wie folgt: Quelle

Mobiler Lifestyle-Printer mit ZINK (Zero Ink-)Technologie, Bluetooth-Unterstützung, NFC Funktion und QR-Code-Generator

  • KLEINER SOFORTBILDDRUCKER ZUM MITNEHMEN
  • Drucken mit nur einer Berührung (NFC + Bluetooth)
  • Persönliche Note verleihen mit der Android App
  • Drucken ohne Tinte

Das Testpaket bestand aus dem Drucker, den dazugehörigen Kabeln und dem Zink-Druckerpapier.

Zuerst benötigt man die LG Photo Pocket App. Diese läuft auf allen Android Handys.
Die Installation fuktionierte ohne Probleme und die App selbst ist relativ selbsterklärend.
Wenn euer Handy NFC-fähig ist, dann könnt Ihr ohne Kabelsalat drucken. Einfach das Handy auflegen und der Druck startet automatisch.
Sofern euer Handy nicht NFC-fähig ist... keine Panik man kann auch via Bluetooth oder Kabel drucken.
Wir hatten es erst über Bluetooth versucht, aber die Fotos waren von der Datenmenge her ziemlich groß, sodass es gefühlte 100 Jahre gedauert hat, bis das Bild übertragen war. 
Dann sind wir zum Kabel übergegangen. Damit ging alles super flott in wenigen Sekunden.
Positiv und gleichzeitig auch negativ war: Das Handy lädt automatisch über den Drucker. Negativ dabei ist, dass der Drucker dann weniger Leistung bringt, sprich schneller leer ist.
Wenn man übers Kabel druckt kann man ihn logischerweise nur ins Handy einstecken und nicht noch zusätzlich in die Steckdose. Sonst hätte ich das gar nich erwähnt.

Mit der App können die Fotos also bearbeitet und gedruckt werden. Man kann Gimmicks anwenden, wie Clownnasen, Brillen etc. Kleine Spielereien. Die man brauch oder auch nicht.
Zudem kann die App auch QR-Codes generieren.

Zu den Bilder selbst. 
Man kann natürlich keine Super-Duper-Nix-Zu-Meckern-Qualität erwarten. Oder doch?
Hm, jedenfalls sind manche der Bilder nicht farbgetreu, sie wirken oftmals deutlich blasser.

Gedruckt wird auf Zink-Papier. Dieses Papier enthält Farbpigmente, die bei Hitzeeinwirkung reagieren.
Positiv daran ist, dass man keine Tinte benötigt und das lästige austauschen entfällt.
Für ein Foto braucht der Drucker ca. 40 Sekunden. Es können laut Angaben 15-20 Visitenkartengroße Bilder gedruckt werden, bevor der Akku leer ist.
Bei uns war dieser immer schon vorher leer. Was natürlich an der Handyladefunktion liegen kann?!

Das Zinkpapier wird an einem Ende des Geräts eingelegt. Dazu gibt es eine große Öffnung. Theoretisch ganz easy. Wie sich aber heraus stellte, kann man dabei viele Fehler machen.
Leider sieht oder fühlt man nicht wie weit das Papier in das Gerät hinein muss. Also einfach mal auf gut Glück reinschieben. 
Beim ersten Mal ging das ohne Probleme. Die zweite Ladung hatte dann den so genannten Papierstau. Und jetzt krieg das Papier mal wieder aus der kleinen Öffnung raus. Wah! Geht gar nicht gut. Absolutes Verbesserungspotential für LG.
Positiv ist aber wieder, dass das Gerät dies durch ein Blinken anzeigt. Man erkennt also an den verschiedenen 'Blinkern' was da gerade los ist.
Auch die App gibt Infos. Beispielsweise haben wir einige Bilder direkt hintereinander gedruckt. Dem Drucker wurde es wohl zu heiß, denn die App meldete dann, dass das Gerät zu warm wird.
Ist okay, so weiß man auf jeden Fall was los ist. 

Mein Fazit:
Pocket Photo ist eine nette Spielerei für Zwischendurch. Super als Partygag. Aber kein Produkt, das man unbedingt haben muss. Zumal der Preis auch nicht passt. 199€ UVP finde ich viel für einen Drucker, der nicht die tollsten Bilder drucken kann. Daher hab ich den auch wieder zurück geschickt nach der Testphase. 


Vielen herzlichen Dank an paart.de und LG für den ermöglichten Test. 
Bei PAART gibt es übrigens regelmäßige Tests für Endverbraucher. Schaut euch doch mal auf der Seite um und beschafft euch alle weiteren Infos.

Durfte noch jemand testen und kam zum gleichen Ergebnis? Oder war jemand so begeistert von dem Teil, dass er es behalten hat?

Liebste Grüße!
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